Ein Stückchen Himmel freihalten

 

Versuche stets, ein Stückchen Himmel über deinem Leben freizuhalten.

(Marcel Proust)

Nicht immer einfach und dennoch unendlich wichtig in einer Zeit, in der die negativen Ereignisse in der Welt die Tageszeitungen und Nachrichten füllen.

Eine Zeit, in der der fast nur noch ein Thema das Land bewegt:

Corona und wie können wir am besten überleben?

Eine Zeit, in der auf einmal andere Dinge an den Rand gedrängt werden von einer Seuche, die unsichtbar und lautlos von der Welt Besitz ergreift. Die dafür sorgt, dass sich die Menschen in zwei Lager aufteilen:  Die Corona-Gläubigen und die Corona-Ungläubigen.

Die Gläubigen tun alles, um sich vor dem Virus zu schützen, vertrauen der Obrigkeit, die schon wissen wird, was sie tut, denn sonst wären sie ja nicht ganz oben! Denkt der sicherheitsbewusste Mensch. Und vielleicht hat der ja sogar recht. Oder ist er einfach nur bequem und lässt „die da oben“ einfach mal machen, weil selber denken anstrengend ist? Sagen die anderen, die Ungläubigen. Die, die sich nicht so schnell Brei ums Maul schmieren lassen, die, die noch einen Arsch in der Hose haben und kritisch beobachten, was da gerade passiert mit der Welt.

Und was ist denn eigentlich mit denen, die so zwischendrin sind. So nicht ganz gläubig aber auch nicht ganz so ungläubig? Wo sind denn die? Von denen hört man eigentlich am wenigsten, oder?

Schon mal darüber nachgedacht, warum das so ist? Was machen die denn jetzt anders, in welches Horn blasen die? Oder gibt es wirklich nur noch schwarz und weiß?

Ich sag dir, was sie machen: Sie machen nur das Nötigste. Sie tun das, was getan werden muss, aber nicht mehr und nicht weniger.

Sie bleiben drin, wenn drin bleiben angesagt ist, setzen, wenn nötig, eine Maske auf, z. B. zum Einkaufen, aber nur, um dann schnell wieder heim ins Reich zu eilen, dahin, wo alles gut ist.

My home is my castle.

Dort reißen sie ihre Masken herunter. Hier können sie dann in aller Ruhe und ungestört die Dinge tun, zu denen sonst keine Zeit ist. Sie malen, sie heilen, sie schreiben, sie singen, sie tanzen, sie beten oder lassen den lieben Gott einen guten Mann sein…

Sie sind entspannt, weil sie wissen, auch das geht vorüber.

Und während da draußen Meinungskriege toben und Verschwörungstheorien grassieren, werden im stillen Kämmerlein die besten und brilliantesten Ideen ausgebrütet. Entstehen Kunstwerke, Bilder, Bücher, bricht sich, fernab von Termindruck und Hetze, die Kreativität ungehindert Bahn.

Dabei sind sie gar nicht systemrelevant. Ja, eigentlich sind sie gar nicht wichtig. Die Schreiberlinge, Musiker und Maler. Und eigentlich müssten sie trotzig in der Ecke sitzen nach dem Motto: „Schaut doch mal, wie weit ihr kommt ohne die Kunst.“

Denn eines ist wahr, Menschen, die von ihrer Kunst leben, sind momentan im wahrsten Sinne des Wortes „arm dran!“  Da bekommt der Ausdruck “Brotlose Kunst” endlich die richtige Bedeutung.  Die zugesagten Hilfen bleiben aus oder werden durch sinnlosen Papierkrieg erschwert.

Und dennoch machen sie weiter, ich behaupte mal, die meisten von ihnen tun es. Weil sie es tun müssen, weil für sie die Kreativität zum Leben gehört wie die Luft zum Atmen.

Die Kreativität lässt sich nicht wegsperren, sie kümmert sich nicht um Anweisung von “oben”, sie arbeitet für uns und mit uns, sie ist ja Teil von uns. Und oft trägt die Kreativität gerade in schwierigen Zeiten die schönsten Blüten. Die Bauhaus-Künstler, zu denen auch  der Cousin meines Großvaters,  Josef Albers zählte, sind ein gutes Beispiel dafür.

Sie müssen schreiben, malen, musizieren, weil das, was drinnen ist, raus muss, in die Welt muss, und sei sie noch so verseucht.

Und weil es das ist, was sie können, dort, an ihrem Ort, in ihrem Kämmerlein, wo sie sich sicher fühlen, ungestört und doch so frei.

Sie versuchen, sich dieses eine Stück Himmel über ihnen freizuhalten. Der Himmel, der ja momentan so unbeschreiblich blau ist, weil viel weniger verschmutzt als sonst.

Sie lassen sich nicht unterkriegen, sie nutzen die Krise und nehmen die Chancen wahr, die sich ihnen bieten. Trotzen Corona und den ganzen Schwarzsehern und den ganzen Leichtsinnigen. Sitzen einfach da und machen ihr Ding!

Ich hatte mal einen Kollegen, der sich immer über meine stoische Gelassenheit wunderte. Er ist leider früh gestorben. Ich hatte nämlich die Angewohnheit, mir nicht anmerken zu lassen, wie es innerlich in mir aussah, bei dem ganzen Trubel und der ganzen Hektik, den der Job mit sich brachte. Ich tat einfach meine Arbeit, nicht mehr, nicht weniger.

Versuchte möglichst wenig in das Geheul der Wölfe miteinzustimmen und fuhr damit eigentlich ganz gut. Und besagter Kollege schüttelte dann immer verwundert den Kopf und meinte: „Die Connie ist cool, die sitzt einfach da und spielt ihr Lied.“

Dabei wusste er nicht, wie lange ich dafür an mir gearbeitet hatte, um „so cool“ zu werden. Das hat mich viel Geld, viele Seminare und Fortbildungen gekostet!

Aber ich habe das kleine Stückchen Himmel über mir freigehalten, um mich nicht unnötig verrückt machen zu  lassen.

Als nach seinem Tod dann vieles anders wurde und es auch für mich nicht mehr so leicht war, cool zu bleiben, habe ich den Job gekündigt.

Mein blaues Stückchen Himmel war mir wichtiger, das durfte ich mir einfach nicht dauernd vollnieseln lassen.

Und so sitze ich in meinem selbstgewählten Exil, schreibe, texte, male, spiele mit Kindern und genieße die Zeit. Ich fülle sie mit lauter Dingen die mir gut tun und den Himmel in mir und den Himmel über mir in wolkenloses Blau tauchen.

Ein bisschen komme ich mir vor wie die Maus Frederik, die Sonnenstrahlen sammelt für den Winter.

Und fühle mich dabei auf ganz neue Weise verlebendigt.

Ein Stückchen Himmel braucht es doch für jeden und wohl dem, der dieses Stückchen Himmel gerade jetzt für sich noch erkennen kann oder der sich bewusst aufmacht, um sein persönliches Stück vom Himmel zu ergattern.

Ruhezeiten einplanen, aber auch Feste feiern, der Austausch mit Freunden, Musik, Kreativität, Kraft schöpfen in der Natur, Besinnung, Meditation und Gebet sind immer möglich und sogar auch noch erlaubt!

Sie lassen uns ein Stück vom Himmel erleben und tragen dazu bei, die Welt ein wenig heller zu machen.

Wenn du auch ein Stück von dem Himmel in dir wiederfinden möchtest, empfehle ich dir mein Buch “Der Schatz liegt in dir” – Krisen bewältigen mit Hilfe der Engel. Es ist ein 21-Tage-Programm, das dir hilft, in Krisenzeiten den Weg nicht aus den Augen zu verlieren und die Schätze im Inneren wieder bewusst wahrzunehmen.

Gerne begleite ich dich dabei in meiner privaten Facebook-Gruppe “Die Schatzsucher.” Hier bekommst du noch zusätzlichen Input und Austausch mit Freunden, die mit dir gemeinsam auf der Reise sind.

Das Buch kannst du im Direktbezug bei mir erhalten, aber auch über jede Buchhandlung bestellen. Preis € 12,90

  Hier kannst du das Buch bestellen!

 

Hier habe ich noch ein kleines Geschenk für dich, wenn du deine innere Balance wiederfinden möchtest:

Geführte Meditation “Dein Heiliger Raum”

 

Auferstehung – der Engel des Lebens

„Aufstehen, den Stein wegrollen von deiner Seele und dich öffnen für das Licht! Der Engel des Lebens verleiht deiner Schwermut Flügel und weist dir den Weg in die Freiheit!“

 

Der Engel des Lebens: Es ist ein österliches Bild, das von Hoffnung und Auferstehung spricht.

In diesem Jahr ist vieles anders. Ostergottesdienste werden nur über Fernsehen und Internet übertragen.

Es fühlt sich alles sehr unwirklich an. Mich stimmt es nachdenklich.

Etwas Wesentliches fehlt mir. Die Vorbereitungszeit auf Ostern habe ich immer sehr intensiv erlebt. Fast könnte man meinen, Ostern fiele aus.

Die Osterhasen allerdings haben wie jedes Jahr den Weg in die Regale gefunden. Es scheint, als wären sie die Gewinner der Krise. Doch sie sind es nicht!

Wir werden Ostern anders erfahren als sonst, aber wir werden es feiern!

Gott findet mehr Wege und Möglichkeiten, zu uns zu kommen, als wir uns vorstellen können!

Wie wäre es, wenn wir unser inneres Osterfeuer neu entzünden?

Auch du kannst Auferstehung immer wieder neu erleben und dich Tag für Tag öffnen für das Licht!

Feiere dein inneres Auferstehungsfest!

Ich wünsche dir ein frohes und gesegnetes Osterfest!

Hier habe ich eine angeleitete Meditation zum Thema Licht!

https://studio.youtube.com/video/poXUr1MKuNE/edit/basic

 

Dieser Text ist Auszug aus dem Buch “Der Schatz liegt in dir”, das am 27. April erschienen ist.

Es ist in allen Buchhandlungen zu beziehen. Du kannst es auch bei mir direkt oder im Shop bestellen.

Glück in Zeiten von Krisen…

 …und Einschränkungen

Gedanken zum Glück:

„Glück ist die Summe vieler kleiner Freuden“

So würde ich es bezeichnen.  Dem großen Glück hinterherzujagen und dabei die kleinen frohmachenden Ereignisse und Erlebnisse zu übersehen, kann m. E. nur zur Unzufriedenheit führen.

Glück ist für mich…

… wenn ich mich authentisch fühle, also ganz bei mir bin. Wenn ich z. B. den ganzen Tag vor mich hinwerkeln oder malen kann  ohne Störung von außen, dann fühle ich mich völlig verbunden und eins mit mir.

Glück erlebe ich in der Musik, wenn ein bestimmtes Musikstück plötzlich mein Herz berührt so dass es ganz weit wird.Glück verspüre ich in der Begegnung mit Menschen, die mein „Herz öffnen“, in dem sie mich zum Lachen bringen. Lachen ist Glück!

Glück ist, meine Enkelkinder um mich zu haben, zusehen dürfen, wie sie sich entwickeln. Die beiden sind ein Geschenk des Himmels!

Glück erfahre ich im Unterwegs-Sein in der Natur. Manchmal entdecke ich ganz unverhofft ein Reh in der Abenddämmerung auf einer Lichtung. Da kann ich mich freuen wie ein Kind…

Glück ist das Gefühl, mit jemandem auf einer Wellenlänge zu sein, sich verstanden zu fühlen, gehört zu werden und Antwort zu bekommen…

Glück ist für mich aber auch, anderen zu dienen. Wenn ich jemandem helfend und beratend zur Seite stehen kann, strahlt das Gefühl der  Dankbarkeit und Freude des anderen auf mich zurück. Auch das erfüllt mich zutiefst.

Glück ist für mich aber vor allem, wenn es meiner Familie gut geht.  Wenn ich mir keine Sorgen um meine Lieben zu machen brauche, bin ich schon glücklich.

Denn, wie sagte schon Jean Anouilh? 

„Der wahre Lebenskünstler ist bereits  glücklich, wenn er nicht unglücklich ist“.

Was bedeutet Glück für dich?

Wenn du magst, hinterlasse mir einen Kommentar!

Mehr darüber, wie du dein Leben bewusst und erfüllend gestalten kannst, erfährst du in meinem Buch “Der Schatz liegt in dir!” – Ein 21-Tage-Programm.

Bestellen kannst du es im Shop!

Krisen bewältigen mit Hilfe der Engel

 

 

 

 

 

Ausstellung “Himmelsboten”

Engelausstellung Kelkheim

Vernissage

Die Ausstellung in der Alten Kirche Hornau vom 27.10. bis 10.11.2019 hat viele Menschen berührt. Die Engelbilder und die dazugehörigen Texte trafen bei einigen mitten ins Herz.

Die Engelbilder sind wie geschaffen für die Alte Kirche. Das empfanden die Besucher genauso wie ich.

 

 

 

Musikalische Begleitung

Die Band “Memento” aus Fischbach, die mich nun schon seit einigen Jahren musikalisch begleitet, hat mit ihren spirituellen Liedern bei der Vernissage auch dieses Mal wieder für bewegende Momente gesorgt.

 

Vernissage HImmelsboten
Memento bei HImmelsboten

Das passende Outfit

Und manche fanden sogar ihren farblich passenden Engel

Begegnungen

Interessant war, dass, nachdem ich alle Erwartungen losgelassen hatte, Menschen in die Ausstellung geführt wurden, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte. Fremde Menschen, die Licht gesehen hatten, z. B. das Ehepaar bei seinem  Abendspaziergang,  das sich spontan zur Klangmeditation dazu setzte und im Anschluss daran sogar seinen persönlichen Schutzengel fand.

 

  GesegnetSein

 

„Wer die Sprache des Herzens spricht, kann sich der ganzen Welt verständlich machen!“

Eines Samstagsnachmittags kam ein Ehepaar in die Alte Kirche, um sich die Bilder anzuschauen. Wir unterhielten uns, es stellte sich heraus, dass sie aus Holland kamen und vorübergehend aus beruflichen Gründen hier im Taunus gelandet waren. Beide steuerten direkt auf eine Treibholzskulptur zu und ich erzählte ihnen, dass ich das Treibholz bei einem Urlaub auf Rügen gefunden hatte und wie es mir ging, mit dem Arm voll Treibholz und einem Gatten, den das üüüberhaupt nicht interessierte und der schon weit vorausgelaufen war, als ich schwer mit den Schätzen der Ostsee beladen durch den Sand stapfte.

Nun, aus einem dieser Treibholzprügel habe ich einen Engel gezaubert und da er eine defekte Stelle an der linken Seite hatte, die ich mit Acrylfarben rot eingefärbt habe, nannte ich ihn Herzblut. Er stand lange Jahre in meinem Wohnzimmer, immer in Gefahr, umgetreten zu werden.

Und Herzblut sollte nun das neue Baby von den beiden Holländern werden. Wir radebrechten also auf Holländisch, Englisch und Deutsch und waren uns dabei so nahe, auf einer Herzebene, was ich sehr berührend fand. Sie wünschten sich noch ein paar Worte, die sie an ihren Aufenthalt hier in Kelkheim erinnern sollten und ich schenkte ihnen noch einen selbstverfassten Text dazu. (siehe unten)

Am letzten Tag haben sie ihren Engel abgeholt. Die Dame hat ihn wie ein Baby nach Hause getragen. Und sie sah so glücklich aus dabei!

  Herzblut, Treibholzskulptur

 

 

 

 

 

 

Eine Besucherin kam Samstagabend mit ihrer Mutter und ich erkannte sie nicht gleich, es war eine junge Frau, die vor Jahren in einem meiner Firmkurse war.  Ich bin ein bisschen erschrocken, sie war halbseitig eingeschränkt und ihre Sprache klang verwaschen, sie hatte Mühe, sich zu verständigen. Sie hatte vor Jahren eine Hirnblutung erlitten und mit viel Glück und Gottes Hilfe überlebt. Im Laufe unserer Unterhaltung stellte ich fest, dass diese Sprachbarriere immer weniger wurde, ihre Sprache wurde flüssiger, als sie von ihrem Schicksal erzählte und wie sie sich Schritt für Schritt ins Leben zurückgekämpft hat. Ihre Augen haben geleuchtet, als sie erzählte, dass sie trotz ihrer Behinderung eine gute Arbeitsstelle gefunden hat, wo sie von allen geschätzt und geliebt wird.

Auch hier habe ich gespürt, dass die Sprache des Herzens einfach immer zu verstehen ist. Auch wenn die Zunge taumelt oder die Worte fehlen.

Kinder erleben Engel auf ihre Weise

Weil ich weiß, dass Kinder so unbefangen mit Engeln umgehen, habe ich die Kinder aus dem benachbarten Kindergarten zu einer kleinen Führung eingeladen. Ein toller Vormittag mit den Kleinen, die sich für die Farben der Engel begeisterten und selbst von ihren Schutzengeln erzählten. Einige brachten dann noch ihre Eltern am nächsten Tag mit, um zu zeigen, welchen Engel sie am schönsten fanden.

Und da waren noch…

… die Dame, der mein Pullover mit den bunten Knöpfen gefiel. Zwei Tage später rief sie bei mir zuhause an, um mir mitzuteilen, dass es bei Rita Born im Schlussverkauf bunte Knöpfe zu Spottpreisen gibt.

Ein älterer Mann  mit seiner Plastiktüte, kam herein, ließ sich auf einen Stuhl fallen und fragte, was das für ein Instrument sei. Nachdem ich ihm mein Monochord erklärte und ihm ein paar Klänge vorspielte, schlief er tiefenentspannt ein.  Irgendwann stand er auf und ging wieder wortlos hinaus. Was er wohl mitgenommen hat? Die Atmosphäre von diesem Kraftort, nehme ich an, den Klang und die Farben.

Eine befreundete Malerin, die ich noch aus  meiner Wilhelm-Kempf-Zeit kenne, meldete sich kurz vor Toresschluss am Samstagabend. Sie hatte es nicht geschafft zu kommen, war krankheitsbedingt verhindert und ganz traurig darüber. Spontan bot ich ihr an, sie am Sonntagmorgen zu einer Sonderführung abzuholen und wieder nach Hause zu bringen. Und diese Begegnung war so bereichernd für uns beide. Sie war sehr beeindruckt und erklärte mir meine Bilder, wie sie sie empfand und das war wirklich eine ganz wunderbare Sache.

Eine Dame nahm den gekauften Engelkalender mit zu einem Termin in der Salzgrotte. Die Inhaberin, auch eine Engelfreundin, nahm ihn ihr gleich ab mit den Worten: “Sie wissen sicher, wo Sie noch Ersatz her bekommen.” Und tatsächlich erschien sie ein zweites Mal und kaufte noch mal zwei Stück.

 

Ja, es war wirklich eine schöne Ausstellung.  Als Krönung des Ganzen schickten mir die Engel noch einen ganzen Bus vorbei und die Kirche füllte sich mit Menschen, die mit großen Augen staunend umhergingen. Leider hatten sie es eilig, denn auf sie wartete der Gänsebraten in der Wirtschaft nebenan .

Und gegen Gänsebraten ist auch der schönste Engel machtlos 😉

 

 

 

 

 

Herzblut

Fern von Zuhause

Sehe ich neue Menschen

In alten Gemäuern

Warme Lichter

Hinter buntem Glas

Farben, die mein Herz berühren.

Engel mit großen Flügeln

Schauen mich an

Unverhofft

Freundlich und

Sanft.

Verbunden durch die silberne Schnur

Unserer Herzen

Breche ich auf und nehme Abschied.

Weiter und weiter

Treibt es mich.

Bei jedem neuen Aufbruch

lasse ich ein Stück

Meiner Seele zurück.

Am Ende meines Weges

Folge ich den Spuren

In den Sand geschrieben

Mit dem Blut

Meines Herzens.

Ich komme an und finde

Die ersehnte Heimat

In mir.

 

Engel von Gleis Sieben

Engel von Gleis Sieben

Der Engel des Mitgefühls

Ich werde oft gefragt, was mich veranlasst hat, Engel zu malen. Meistens versuche ich, mich um die Antwort herumzuwinden. Warum, weiß ich gar nicht genau. Vielleicht ist es mir unangenehm zuzugeben, dass ich Engel oft in schwierigen Momenten male. Sie sollen doch Mutmacher sein und Freude bringen. Sie sind so farbenfroh und bunt, dass eigentlich nichts darauf hinweist, dass ich sie auch in Situationen male, wo mir die Worte fehlen und eigentlich schwarz angesagt wäre.

Meine ersten Engel also habe ich gemalt, als der Sohn eines Bekannten von einem Zug überrollt wurde und starb. Es war ein tragisches Unglück, er war zu spät dran und wollte auf den abfahrenden Zug aufspringen.

Damals malte ich meine ersten Engelbilder und hatte dabei das Gefühl, als ob irgendwer hinter mir steht und mich tröstet. Denn obwohl ich den jungen Mann selbst nicht kannte, fühlte ich doch mit seiner Familie mit und war ziemlich niedergeschlagen. Damit fing meine Engelmalerei an und sie hält an bis zum heutigen Tag.

Heute habe ich wieder einen Engel gemalt. Wieder einmal habe ich keine Worte für ein unfassbares Geschehen. Wieder ist ein junger Mensch zu Tode gekommen, ein Kind, von einem offenbar kranken und gestörten Menschen vor den Zug gestoßen. Sinnlos ermordet, nur weil da jemand mit seinen Problemen nicht klar kam. Eine Familie wurde zerstört, eine Mutter wird sich bis zum letzten Tag ihres Lebens fragen, ob sie es irgendwie hätte verhindern können. Unermessliches Leid, das sich niemand vorstellen kann.

Engel von Gleis Sieben

Wenn mich jetzt jemand fragen würde: „Wo war denn da sein Schutzengel?“ Ich könnte keine Antwort geben. Und vermutlich gibt es auch keine Antworten darauf.

Und trotzdem oder gerade deswegen habe ich heute wieder einen Engel gemalt. Und ich wünsche dem kleinen Jungen, dessen Leben so sinnlos und abrupt im Gleisbett endete, dass zumindest in diesem Moment ein Engel da war, der ihn in die Arme geschlossen hat.

 

 

“Umarmung” – Lesung und Vernissage im Kloster Neustadt

Am 26.05.2019 fand im Kloster Neustadt an der Weinstraße die Vernissage mit Lesung “Umarmung” statt. In dem modernen Kloster, das gleichzeitig Tagungshaus und Bildungsstätte ist, machen sich die Engelbilder gut.

Vor einem kleinen, aber feinen Publikum erzählte ich von meiner Engelarbeit und ließ auch hier die interessierten Zuhörer “ihren” Engel ziehen.

Und auch hier wieder Aha-Erlebnisse mit den Engeln: Alle hatten die für sie passenden Botschaften gezogen. Ein Herr hatte den “Engel der Musik” und auf die Frage, ob er in irgendeiner Weise etwas mit Musik zu tun hatte, antwortete er lächelnd “Ich bin Tanztherapeut.”

Na, wenn das nicht Fügung war, dann weiß ich es auch nicht. Dieser Engel hieß übrigens, bevor er ins Buch gewandert ist “Mirjam tanzt.” 🙂

Die Ausstellung ist noch bis zum 22. Juni 2019 zu den Öffnungszeiten des Klosters Neustadt zu sehen.

 

Kloster Neustadt

Bildungs- und Gästehaus

Waldstr. 145

67405 Neustadt/Weinstraße

Lesung mit Herz bei Violas Bücherwurm

Veranstaltung, Lesung
Erlebnis-Lesung in Kelkheim, Veranstaltung
Foto: Brina Stein

Die einen feierten Fasching, die anderen mochten es lieber besinnlich…

Die Lesung am 22.02. (tolles Datum übrigens) war ein voller Erfolg. Viola und Maren von der Kelkheimer Buchhandlung “Violas Bücherwurm” hatten alle Hände voll zu tun, noch mehr Stühle anzuschleppen, da die Autorin großzügig eingeladen hatte, ohne auf die Anmeldepflicht hinzuweisen. 🙂 Was für die beiden routinierten Bücherwürmer aber kein allzugroßes Problem darstellte. Es gab Sekt und Häppchen, liebevoll von Marens “bestem aller Ehemänner” zubereitet und es herrschte eine fröhliche Stimmung.

Foto: Maren von Hoerschelmann

 

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Für fast zwei Stunden durften die Gäste den rauen Alltag vergessen und hatten Gelegenheit, in die farbenfrohe Welt der Engel einzutauchen.

Bei der Erlebnis-Lesung konnten die Zuhörer sich aktiv einbringen. Und so kam es, dass der eine oder die andere auch eigene Engelgeschichten zum Besten gab. Schließlich können wir ja auch für andere ein Engel sein. Und das ist in Zeiten wie diesen mehr als wünschenswert.

Foto: Brina Stein

Wir sprachen über die Engel der Dankbarkeit, der Achtsamkeit und des Segens. Groß und rot leuchtete der Herzengel auf der Staffelei und berührte die Herzen der Anwesenden. Und so durften die anwesenden Gäste gleich zu Beginn einüben, wie man auf der Herzebene kommuniziert.

Foto: Brina Stein

Alle Gäste und natürlich die Gastgeberinnen durften intuitiv ein Engelkärtchen ziehen und es war wie immer ein Erlebnis, wenn sich herausstellte, dass wieder einmal jeder den für sich passenden Engel gezogen hatte.

Und obwohl ich es jetzt schon so oft erlebt habe, finde ich die Reaktion der Menschen auf “ihren” Engel immer wieder bewegend.

Foto: Brina Stein

Vielen Dank an Viola und Maren für die liebevolle Vorbereitung und Durchführung  sowie die Teilnehmer dieses schönen erlebnisreichen Abends! Ich wünsche euch, dass dieses Erlebnis, ebenso wie bei mir,  noch lange nachhallt!

Und wenn Sie nun auch Lust bekommen haben, die farbige Welt der Engel live zu erleben,  organisiere ich gerne für Sie eine Erlebnis-Lesung an dem Ort Ihrer Wahl! Bitte sprechen Sie mich an:

Tel. 06195-63600 oder per mail an conniealbers@gmx.de

Foto: Maren von Hoerschelmann

Bis bald, ich freu mich drauf!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum bin ich so fröhlich?

Ich weiß nicht, wie es euch heute geht.  Mir geht es so gut wie lange nicht mehr. Irgendwie so fröhlich, befreit und leicht. Kann es sein, dass es schon nach Frühling riecht? Ich habe das Gefühl, als wäre die ganze Winterschwere von mir abgefallen.

Dass ich heute so gut gelaunt bin, kann aber auch damit zusammenhängen, weil der Leon gestern das erste Mal alleine bei Oma und Opa war. Es war wunderbar, er hat so schön gespielt, alles Neue erkundet, war total lieb und hat überhaupt nicht mehr gefremdelt. Gut, vielleicht hat er zeitweise ein bisschen irritiert geguckt, weil die Oma wilde Tänze aufgeführt hat. Das kennt er nicht 🙂

Vielleicht bin ich deshalb so glücklich? Dieses Zusammensein, Spielen und Musikhören mit einem kleinen Wesen, das noch ganz unbedarft und neugierig die Welt entdeckt, macht das Herz leicht und frei.

So ohne Arg, ganz ohne schlechte Erfahrungen, hat er die ersten 9 Monate seines Lebens jetzt verbracht, darf ganz er selbst sein. Und wenn er zehnmal nachts wach wird, wird er zehnmal getröstet. Und keiner schimpft mit ihm oder stöhnt und ist überfordert. Das finde ich so toll, wenn ich zurückdenke, wie gereizt ich manchmal als Mutter war, weil das Kind nicht ins Bett wollte, nicht alleine schlafen wollte. Partout nicht müde war, selbst wenn die Mutter auf dem Zahnfleisch ging.

Ich bin sehr stolz auf meine Kinder, die ihrem Baby alles geben, was es braucht und so seine Grundbedürfnisse erfüllen. Das Leben wird früh genug schwierig, drum darf er solange wie möglich seine Unbeschwertheit genießen.  Wie wäre es, wenn das Kind mir einfach sein Glück gespiegelt hat, sein unbeschwertes, leichtes Wesen, das noch durch keine schlechten Erfahrungen, Verletzungen, Vertrauensbrüche geprägt ist? Geht es mir vielleicht deshalb heute so besonders gut, weil etwas von dieser kindlichen Lebensfreude auf mich übergeschwappt ist?

Ich stelle mir diese kleine Kinderseele vor wie eine weiße unberührte Leinwand, auf der so nach und nach die Erlebnisse aufgemalt werden. Wir können nicht verhindern, dass Leon auch mal schlechte Erfahrungen machen wird. Aber dass es immer wieder weitergeht, dass er Vertrauen haben darf ins Leben und in die Menschen, die ihn begleiten, dafür können wir sorgen.

Und dass die Leinwand seines Lebens vielseitig, bunt und farbenfroh wird, das wünsche ich meinem kleinen Herzöffner!

 

Die Künstlerscheune

Intuitives Malen, Wiesbaden, Connie Albers
After-Work-Art

Mein Atelier in Wiesbaden-Rambach ist ein Ort, an dem du zur Ruhe kommen  kannst. Hier erfährst du, wie du deinen inneren Künstler wieder aktivieren kannst und neue Farbe in dein Leben bringst. Du erlebst Angenommensein und Berührung, kannst dich fallen lassen und wieder neue Kraft tanken.

Es befindet sich im Seminarhaus KuKKuK, einer umgebauten Scheune auf einem denkmalgeschützten Gehöft, in der ganz unterschiedliche Tagungen und Veranstaltungen stattfinden.

 

Vor einigen Jahren habe ich Online-Workshops bei der Fa. Tempus angeboten. Es ging um kreative Lebensgestaltung. Mein virtuelles Klassenzimmer nannte ich damals „Künstlerscheune.“

Ich hatte dabei immer ein Bild vor Augen von einem Ort, an dem Menschen zusammenkommen, um gemeinsam kreativ zu sein. Es sollte ein Ort sein, an dem sie auftanken können und Lebensfreude und Heilung erleben.

Als im letzten Jahr dort ein Raum frei wurde, stand es für mich außer Frage, dass ich endlich diesen Ort gefunden hatte, dessen Bild ich jahrelang schon in mir trug!

Mein Atelier ist nun eingerichtet und bereit, seine Gäste aufzunehmen!

Wohlfühlen wird hier groß geschrieben

Was du hier findest: 

Wenn du dein Ziel aus den Augen verloren hast, weil du dich gerade in einer schwierigen Lebenssituation befindest, sei es durch Krankheit, Trennung, Trauer oder Überforderung im Beruf, helfe ich dir, neue Wege zu finden, um wieder mutig dein Leben in die Hand zu nehmen.

Beim intuitiven Malen kommst du wieder ganz in Kontakt mit deiner Seele.

 

Die Schöpferkraft, die in jedem Menschen angelegt ist, jedoch durch negative Erfahrungen und falsche Glaubenssätze verloren gegangen ist, kannst du hier wieder neu entdecken und aktivieren. Die Workshops finden in kleinen Gruppen und als Einzelworkshops statt.

Vertrauensvolle Gespräche im geschützten Rahmen, unterstützt von Hypnose, Energiearbeit, Farbtherapie und heilsamer Berührung sowie die Anregung zu kreativem Tun sollen dazu dienen, deine Selbstheilungskräfte anzuregen und neue Energie zu bekommen.

Alle 14 Tage findet das “After-Work-Malen” statt, immer montags von 18.30 bis 21.00 Uhr.

Telefonische Terminvereinbarung ist erforderlich unter der Mobil-Nummer 0173-977 9963. Oder Festnetz: 06195-63600. Ich freue mich auf deinen Anruf.

Ob alleine…

 

 

 

 

 

 

…oder zu zweit

 

oder in einer kleinen Gruppe – die Seele darf zu Wort kommen!

 

Engeltag mit Kindern

Engeltag – ein Angebot der Ferienbetreuung in der Burgschule in Eppstein

In den Weihnachtsferien gab es an der Burgschule in Eppstein ein besonderes Schmankerl für die Ferienbetreuung, nämlich einen Engeltag.
Gemeinsam mit meiner Freundin Sonja von Saldern, die als Pädagogin in der betreuten Grundschule tätig ist, entwickelten wir ein Konzept für diesen besonderen Tag. Entspannen sollten die Kids, entschleunigen und sich so richtig wohlfühlen!

Sozusagen ein Engel-Wellness-Tag für Kinderseelen!

Nach dem Frühstück kamen die Kinder neugierig und gespannt in den Betreuungsraum, wo Sonja und ich schon alles vorbereitet hatten. Die Duftlampe schmurgelte vor sich hin, leise Musik erklang und Decken lagen bereit, in die die Kids sich einkuscheln durften.

Zu Beginn gab es für alle eine kleine Wohlfühlmassage zu den Klängen des großen Monochords.

Anschließend durften die Kinder erzählen, was sie über Engel wussten und wie die Engel sich in ihrem Leben zeigen. Sonja zeigte anhand eines kleinen Bilderbüchleins alle Lebenssituationen, in denen „Opas Engel“ von Geburt bis zum Ende anwesend war und ihn beschützt und begleitet hatte.

Jedes Kind durfte aus dem Engelkartendeck „Himmlische Begleiter“, das sich sowohl für Erwachsene als auch für Kinder eignet, eine Karte nehmen, sozusagen intuitiv seinen Schutzengel ziehen.

Zwischendurch gab es heißen Tee und Gebäck und dann durften die Kinder mit Pastellkreiden ihren Schutzengel malen.

sdr

Da wurden selbst die wilden Jungs leise und malten hingebungsvoll an ihrem Engel! Es entstanden wunderschöne phantasievolle Engel und die Kids waren selbst ganz stolz auf ihre Werke.

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dav

Zum Abschluss lauschten die Kinder gespannt der Geschichte von Pepi, dem kleinen Putzengel. Sie hatten sichtlich Spaß daran zu hören, wie es dem tollpatschigen Engel Pepi im Himmel erging, bis er vom lieben Gott dann mit einem großen Auftrag auf die Erde geschickt wurde.